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Zilkens Newsblog

Dr. Stephan Zilkens

Stephan Zilkens

Newsblog 42. KW 2022

Danke, Danke, Danke! Daumen drücken hat geholfen! Worth fighting for kann jetzt stattfinden, wenn wir bei den Anträgen alles richtig machen und auch der vorgezogene Beginn der Maßnahmen genehmigt wird unter der Voraussetzung, dass die Maßnahme insgesamt genehmigt wird. - Als Unternehmer wissen wir: Risiko ist immer und gegen Unterstützungsausfall gibt es keine Versicherung. Mündlich wurden uns Mittel in Aussicht gestellt von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen und von der Kunststiftung NRW. Der Rest kommt durch private Spender zu Stande. Wir sind unendlich dankbar dafür!!! Uns bleiben bis zur Eröffnung 30 Tage! - Aber unsere Partner in der Ukraine haben Übung mit solchen extremen Herausforderungen. Sie haben es geschafft nach dem brutalen Überfall der Russen die Konzeption und Ausstellungsarchitektur in der Scuola Grande della Misericordia in Venedig komplett zu überarbeiten und rechtzeitig zur Eröffnung fertig zu haben. In Köln erwarten wir viele Helfer aus dem Umfeld der Ukrainischen Gemeinde und von Studenten und Studentinnen der z.B. Kunstgeschichte. Meldungen erwünscht. Bis zum 14. Dezember ist dann eine Ausstellung täglich geöffnet, für die kein Beitrag gezahlt werden muss und die die Eigenständigkeit Ukrainischer Kultur dokumentiert. Vielleicht lohnt ja auch ein Ausflug von Kunstleistungskursen nach Köln, selbst wenn am Montag die Museen geschlossen haben - "Worth fighting for" hat auf!

Das Bundeskabinett scheint den schon unter Merkel begonnenen Ausbauplan des Bundeskanzleramts jetzt wirklich umsetzen zu wollen. Zu blöd - das Ding soll mitten in unseren von Krisen gezeichneten Zeiten mehr als 750 Millionen Euro kosten. Das ärgert Gabor Steingart, der in der letzten Woche kein Briefing vergehen ließ ohne auf diesen Umstand hinzuweisen. Auch der Apparat unserer Bundesangestellten wird dadurch größer. Dass das nicht unbedingt zu besseren Prozessen und schlankeren Verwaltungs- und Kostenstrukturen führt hat die Personalanbaupolitik in Köln gezeigt. Da arbeiten jetzt nicht mehr 17.500 Leute sondern 26.000 daran im öffentlichen Auftrag die Stadt vor die Wand zu fahren. Kein Wunder, dass der Jahresetat der Kommune jetzt auf über 5,5 Milliarden anwächst - da wirkt doch so ein Neubau in Berlin fast bescheiden.

Bilder und Kulturgut leben weltweit zunehmend gefährlich, seit dem die Freitags für die Zukunft kämpfenden Aktivisten prominente Bilder für ihre Auftritte entdeckt haben. Öffentlichkeit ist Ihnen gewiss, weil sie das Kamerateam gleich mitbringen und den Reigen der Klaqueure. Jetzt hat es die Sonnenblumen von van Gogh in London getroffen, die glücklicherweise hinter Glas waren. Den Protestlern allerlei Geschlechts kann es eigentlich nicht ums Klima gehen, eher ums eigene Ego, denn wenn sie ihre Aktion bis zu Ende dächten müssten sie erkennen, dass alle Bilder in Ausstellungen und Museen künftig nur noch hinter Glas gezeigt werden dürften. Glas allerdings ist mit das energieintensivste Produkt, dass man herstellen kann. Die so gesteigerte Nachfrage ist für die Klimabilanz negativ. Oder wächst da eine Zukunft fordernde Generation heran, der die kulturellen Schöpfungen der Vergangenheit egal sind, weil ihre - übrigens auch energiefressenden - Welten im Metaverse und in Clouds existieren, die Ewigkeitsphantasien nähren?

Nach 100 Jahren hat sich jetzt in Düsseldorf die Galerie Vömel aus dem aktiven Markt verabschiedet. Mit einem kleinen Band, der die 100 aktiven Jahre beleuchtet haben sich die Galeristen nun ins schöne Meerbusch zurückgezogen. By appointment only.

Noch 6 Wochen, dann erscheint Kobels Kunstwoche im 10. Jahr ...

Allen eine erfreuliche und ermutigende Woche mit positiven Signalen

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Solothurn und Köln

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Dr. Stephan Zilkens | Zilkens Kunstversicherung