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Zilkens Newsblog

Dr. Stephan Zilkens

Stephan Zilkens

Newsletter 17. KW 2020

Guten Tag liebe Leser von Kobels Kunstwoche und unseres Newsletters,

vor etwa 260 Wochen bekam Stefan Kobel den ADKV-Art Cologne Preis für Kunstkritik. 5 Jahre später muss Noemi Smolik noch auf die offizielle Verleihung während der Messe warten - Corona halt. Wir gratulieren trotzdem schon einmal. Überhaupt nachdem letzte Woche die kleineren Galerien in Österreich wieder öffnen konnten, erhält man auch von Deutschen Galerien jetzt die ersten Einladungen, sich wieder etwas normaler in deren Räumen bewegen zu können. Ein Lichtstreif am Horizont.

COVID-19 hat uns trotzdem nach wie vor fest im Griff. Im Vergleich zur Vorwoche gibt es folgende Veränderungen: Die Johns-Hopkins Universität verzeichnet heute um 6:00 Uhr 2.403.000 Infizierte (+ 552.000) und 165.227 (+ 50.977) Tote weltweit, davon in Deutschland +17.890  Infizierte, die Schweiz + 2.325 Infizierte und Österreich + 804 Infizierte. In diesen Ländern gilt bereits mehr als die Hälfte als genesen. In den USA hat sich die Zahl der Toten auf 40.679 fast verdoppelt. Bisher wurden fast 3,9 Millionen Amerikaner getestet, davon 760.000 positiv. Bei knapp 330 Millionen Einwohnern noch ein langer Weg. 

Der Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlichte am Samstag einen Beitrag von Peter Jungen, einem der renommiertesten Business Angel in Deutschland, zur Situation in Europa. Tenor: Solidarität ist keine Einbahnstrasse. Wenn die Solidarität fordernden Länder wie z.B. Italien und Frankreich ihre Sozialsysteme solider finanzieren würden anstatt auf Pump, würden sie solidarisch mit den Übrigen handeln. So muss man froh sein, dass es den holländischen, österreichischen, deutschen, baltischen und skandinavischen Bürgern nicht bewusst ist, dass sie mehr in die Staatskasse und die Sozialversicherung gezahlt haben, als die nun Solidarität fordernden Macron und Co. Letztere hätten den Betrag gerne konditionsfrei zur eigenen Verfügung in Bonds verlagert, um eigene Reformen nicht angehen zu müssen. So wird Europa auf die Dauer nicht funktonieren. Der Ruf nach mehr Geld für Europa wird erst dann in der Breite Gehör finden, wenn der europäische Gedanke wieder mit einem für alle ca. 520 Millionen Europäer attraktiven Inhalt gefüllt wird.

Das auch die Autowerkstätten unter Corona leiden, wird einem erst bewusst, wenn man die Prognosen der KFZ Versicherer für 2020 liest. Weniger Verkehr - weniger Unfälle. Noch spannender ist die Frage wer fährt gerade nicht und verursacht deshalb keine Unfälle? Zum Glück stehen zur Zeit auch große Produktionsbetriebe, sonst könnte man versucht sein anzunehmen, dass die größten Schadenverursacher die Home Arbeitsplatz fähigen Verwalter von irgendwas seien. Was die Freude des einen kann zum Leid der Veranstaltungsausfallversicherer (mit Sicherheit) und der Lebensversicherer (wenn die Mortalität coronabedingt über das statistische Mittel steigt) werden.

Stephan Schwarzl, auch bekannt aus der NDR Sendung "Lieb und Teuer" und bisher im Hauptberuf Underwriter Kunst bei der Helvetia ist nun Gruppenleiter Kunstversicherung bei der Gesellschaft. Das klingt so, als folge er Dietmar Telschow, der jetzt bekanntlich bei der XL Insurance Company of Europe (a Company of AXA) neben Kunst und Schmuck auch für Rennpferde zuständig ist.

Heute Abend gibt es um 22:45 in der ARD eine Sendung zum Jahrhundertdiebstahl in Dresden.

Wir wünschen Ihnen eine Woche mit weniger Einschränkungen und mehr Lichtblicken, bleiben Sie gesund !

Ihr Stephan Zilkens und das Team der Zilkens Fine Art Insurance Broker GmbH in Köln, Solothurn und Luxembourg

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Dr. Stephan Zilkens | Zilkens Kunstversicherung