Kobels Kunstwoche Archiv

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Kobels Kunstwoche 11 2021

69.346.250 Millionen US-Dollar hat Christie's für Beeples NFT „Everydays: The first 5000 days“ eingenommen und den bis dahin nur Eingeweihten geläufigen 39-jährigen Amerikaner auf Platz 3 der teuersten lebenden Künstler katapultiert. Die Auktion markiert zweifellos eine Zäsur und möglicherweise eine Wende am Kunstmarkt. Knapp zwei Drittel der 33 aktiven Bieter waren laut Pressemitteilung 40 Jahre oder jünger, und überhaupt waren dem Auktionshaus nur drei ... weiterlesen

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Kobels Kunstwoche 10 2021

Der Hype um die Spekulation mit digitalen Bildchen und Filmchen ist jetzt auch in den Feuilletons angekommen. Ursula Scheer fragt sich in der FAZ: "Ist der NFT-Boom die ultimative Validierung der Digitalkunst im Virtuellen? Oder ihre künstlerische Bankrotterklärung, die radikale Reduktion auf ein abstraktes Spekulationsgeschäft? Das wird sich zeigen." Skeptisch ist auch Kolja Reichert in der Süddeutschen Zeitung vom 3. März: „2020 ist der ... weiterlesen

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Kobels Kunstwoche 9 2021

Seit 2015 ungefähr suchen vor allem Versicherungen nach einer Möglichkeit, Kunstwerke mittels eines sogenannten Tokens mit einem elektronischen Wasserzeichen zu versehen und so eindeutig identifizierbar und nachverfolgbar zu machen. Fälschern und Betrügern würde dadurch die Grundlage ihres Tuns entzogen. Allerdings wären damit nicht nur Echtheit und Provenienz eines Kunstwerks transparent, sondern auch die Preisentwicklung. Das wiederum wirft völlig neue Fragen und Probleme auf. Finanzbehörden etwa ... weiterlesen

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Kobels Kunstwoche 8 2021

Die Iphone-App Clubhouse hat sich innerhalb weniger Wochen zur bevorzugten Plattform der Kunstszene entwickelt. Juliane Rohr hat mit einigen Protagonisten für ntv gesprochen: „Seit fünf Wochen treffen sich Menschen aus der Kunst nun im virtuellen Clubhaus, um sich intensiv zu unterhalten. Der Erfolg ist die Unmittelbarkeit. Alles ist ungezwungen und im Fluss, es wird live gesprochen. Clubhouse kann sich zum Zeitfresser entwickeln, auch weil ... weiterlesen

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Kobels Kunstwoche 7 2021

Wer glaubt, die Biennale de Paris – früher Biennale des Antiquaires – hätte die Talsohle durchschritten, irrt. Nach Jahren der Intrigen und immer neuer Tiefpunkte glaubte man mit dem Gemäldehändler Georges de Jonckheere im November 2019 eine Persönlichkeit gefunden zu haben, die das Flaggschiff des französischen Kunst- und Antiquitätenhandel wieder auf Kurs bringen könnte. Jetzt meldet allerdings Bettina Wolfarth in der FAZ vom 13. Februar ... weiterlesen

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Kobels Kunstwoche 6 2021

Mit der Verschriftlichung ihrer Beziehungsgrundlage haben es Galerien und Künstler bekanntlich nicht so, was bei einer Trennung oft zu Auseinandersetzungen führt. Daniel Völzke umreißt das sensible Thema für Monopol: „Eine Liste der Dinge, die von Galerien mit ihren Künstlerinnen und Künstlern besprochen werden müssen, gibt es beim Bundesverband Deutscher Galerien, der seinen Mitgliedern empfiehlt, Verträge aufzusetzen. Wobei für den 'ehrbaren Kaufmann' auch schon der ... weiterlesen